Aktuelles aus dem SKJ e. V.

Zwei Jahre Perspektivgruppe

Am 5.2.20 wurde die Perspektivgruppe zwei Jahre alt.

Grund genug für die MitarbeiterInnen der Gruppe die zwei Jahre Revue passieren zu lassen.
Bevor es ein paar Fakten gibt wollen wir vorab noch Wichtiges loswerden.

Wir danken euch, all denjenigen, die ihr hier gelebt habt, für euer Vertrauen uns gegenüber, den Mut euch mit euren Gefühlen, Gedanken und Ideen auseinanderzusetzen und euch für eure Perspektive und eure Interessen einzusetzen und für das teilhaben lassen an dem, was euch bewegt hat.

Wir danken Ihnen als Eltern, Verwandte und Erziehungsberechtigte ebenfalls für Ihr Vertrauen uns gegenüber, das teilhaben lassen an ihrer Geschichte und die gute Zusammenarbeit.

Wir danken Ihnen als MitarbeiterInnen des Jugendamtes, dass Sie
dem/der Jugendlichen die Chance der Perspektivklärung ermöglicht
haben und natürlich auch ein Dankeschön an den SKJ e.V., der uns
überhaupt erst die Möglichkeit gegeben hat, dieses Konzept mit
Leben zu füllen.

Innerhalb der zwei Jahre:

  • lebten 24 Jugendlichen in der Gruppe (eingeschlossen derer, die aktuell hier sind)
  • wohnten 11 Jungs und 13 Mädchen in der Gruppe
  • lag das Durchschnittsalter bei 15,87 Jahren
  • lag die durchschnittliche Belegung bei 92,63%
  • lag die Verweildauer bei durchschnittlich 6,7 Monaten
  • wurden folgende Freizeitangebote fortwährend gerne angenommen:

Bouldern, Trampolin-Park, Laser Tag, Movie Park, Schwimmbadbesuche

  • kam es zu 18 Austritten, davon sechs ungeplant und 12 geplant
    • von den sechs ungeplanten Austritten wurden zwei Austritte aufgrund fehlender Mitwirkung  von Seiten des Jugendamtes beendet,
    • die anderen vier Austritte wurden aufgrund von nicht weiter tragbarem Verhalten der Jugendlichen von uns beendet. Eine Perspektive für jeden war zuvor erarbeitet worden. Für zwei konnten keine geeigneten Einrichtungen gefunden werden, zwei waren bereits Volljährig und konnten sich nicht mehr an die Regeln halten
    • von den 12 geplanten Austritten zog:
      • einer in den pflegeelterlichen Haushalt zurück
      • eine zu einer befreundeten Familie
      • zehn in eine andere Wohngruppe
        • drei  von den 12 Jugendliche sind nicht mehr in der Anschlussmaßnahme:
          • einer konnte zurück geführt werden
          • eine ist in eine andere Wohngruppe gezogen
          • einer hat die Maßnahme von sich aus beendet

Für das Jahr 2020 hat sich das Team der Perspektivgruppe vorgenommen, die
Konzeption zu reflektieren und zu überarbeiten und freut sich auf weitere Jahre
der Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Jugendlichen, um deren
Wohnperspektive gemeinsam mit ihnen zu erarbeiten.